UPDATE
Wir geben es zu, wenn wir Fehler machen, und ein solcher ist uns bei unserer Kritik an den mangelhaften Informationen über die Förderungen der Neuen Schule und des Waldkindergartens passiert: wir hatten nicht bedacht, dass es zwei Standorte der Neuen Schule gibt. Es stimmt, dass Eichgraben die Förderung für den Standort Maria Anzbach aufgekündigt hat, der Standort Eichgraben ist davon nicht betroffen.
Die Differenz zwischen den im Gemeinderat präsentierten potentiellen Förderbeträgen und den bisher ausbezahlten Beträgen ergeben sich lt. Auskunft der Amtsleitung aus dem Wegfall der Kooperationsverträge.
Die Auskunft, die Förderungen des Landes wären unabhängig von denen der Gemeinde, bleibt falsch.
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Die Gemeinde Maria Anzbach hat in der letzten Gemeinderatssitzung am 6.5. beschlossen, ihre Förderungen für die Neue Schule und den Waldkindergarten zu streichen.
Unsere Gemeinde wäre die einzige, die das alles finanzieren müsse, alle anderen Gemeinden, deren Kinder ebenfalls diese Einrichtungen besuchen, hätten den Kooperationsvertrag aufgekündigt und gerade in finanziell schweren Zeiten wäre die Zahlung dieser sich daraus ergebenden hohen Summe den Bürger*innen gegenüber nicht zu verantworten. Wir haben nachgefragt ob dadurch der Neuen Schule oder dem Waldkindergarten existentielle Schwierigkeiten drohen würden – für uns ein absolutes NoGo!, erhielten aber die Versicherung, die Förderungen des Landes seien unabhängig von denen der Gemeinde.
Nur: diese Informationen waren falsch!
- Das Land knüpft seine Förderungen sehr wohl an die der Gemeinden.
- Und, wie wir erfahren haben, hat für die Gemeinde Eichgraben Maria Anzbach durch die Abstimmung am 6. Mai den Kooperationsvertrag aufgekündigt, nicht umgekehrt! (Das wäre so, als würde jemand ein Lokal schließen und behaupten, es kämen ja keine Gäste, aber die Gäste kommen deshalb nicht, weil das Lokal bereits geschlossen hat.)
- Auch die genannten Summen entsprechen nicht annähernd den tatsächlich an die beiden Einrichtungen überwiesenen Beträge.
Wir wollen nicht akzeptieren, dass auf Grund falscher Diskussionsgrundlagen wertvolle, bestens etablierte pädagogische Einrichtungen Gefahr laufen, zerstört zu werden und fordern daher die Rücknahme dieses Beschlusses.